Das Konzept

Dr. KlauserDr. Klauser verfolgt sowohl im Hinblick auf die Behandlung von Hand- als auch Fußerkrankungen die Diagnostik und Therapie unter Berücksichtigung der ganzheitlichen Orthopädie/Chirurgie.

Im Mittelpunkt steht hierbei vor allem die Sensomotorik, der sogenannte „Eigenreflexbogen“ oder vereinfacht ausgedrückt die Eigenwahrnehmung. Mit diesem wohl einzigartigem Konzept (propriozeptive Therapien) erzielt Dr. Klauser sehr gute Erfolge, sowohl hinsichtlich konservativer Therapiemaßnahmen, als auch in Hinblick auf operative Behandlungsverfahren. Unterstützt wird dieses ganz besondere Behandlungskonzept durch ein hochspezialisiertes Team von Mitarbeitern.

Wichtige Säulen sind hierbei die Physiotherapie, Ergotherapie, die Elektro- (Schmerz- und Stimulations-)therapie, die Orthopädietechnik, die spezielle Einlagenversorgung, sowie weitere therapeutische und diagnostische Verfahren bzw. Leistungen, wie die Wirbelsäulen-3D-Vermessung, die Kinesiologie, das Kinesio-Taping, die lasergestützte Hochdruckeistherapie, das Bioresonanzverfahren, sowie die Stoßwellentherapie.

Eine weitere wichtige Säule ist die Spiraldynamik®, welche regelmäßig im HFZ Berlin zum Einsatz kommt.
Lesen Sie hier mehr dazu:
Das Spiraldynamik®-Konzept – Funktionelle Bewegungstherapie
Mit der Therapie nach dem Spiraldynamik®-Konzept können Funktionsstörungen des Bewegungsapparates konservativ behandelt werden. Mit der Statik- und Bewegungsanalyse wird versucht, die Ursache für die Symptomatik herauszufiltern. Darauf aufbauend beginnt die Therapie mit Wissensvermittlung über anatomische Zusammenhänge und der Idee, den Patienten zu befähigen, seinen Körper wieder physiologisch einzusetzen. Mit wenig Übungen und viel Integration in den individuellen Alltag, erarbeitet der Therapeut mit dem Patienten die Lernschritte Wahrnehmung, Mobilisation und Kräftigung.

Therapie nach dem Spiraldynamik®-Konzept
Seit nunmehr 20 Jahren existiert das Bewegungs- und Therapiekonzept der Spiraldynamik®, das von dem Schweizer Arzt Dr. Christian Larsen und der französischen Physiotherapeutin Yoland Deswarte entwickelt wurde: Ein Konzept, das anatomisch begründet menschliche Bewegung erklärbar macht. Die „spiralische Verschraubung“ ist das Prinzip, das dahinter steht. Es ist einfach und doch genial. Die Spirale – als bioarchitektonischer Grundbaustein – ist im menschlichen Körper allgegenwärtig: die Doppelhelix der DNA als Erbträger, die Windungen der Gehörschnecke, die Anordnung der Muskulatur.
Vor allem in der Fortbewegung profitiert der Mensch von der spiralischen Verschraubung seiner Koordinationseinheiten: Im Fuß verschraubt sich die Ferse gegen den Vorfuß, die Beinachse wird über die Verschraubung von Ober- gegen Unterschenkel stabilisiert, die Wirbelsäule koordiniert sich über die dreidimensionale Verschraubung des Beckens gegen den Rumpf. Das Ergebnis ist eine verschraubte Längsstreckung des gesamten Körpers. Beim Gehen entsteht so ein alternierender Wechsel der Verschraubung rechts und links. Der Vorteil: eine größtmögliche Stabilität bei geringem Energieaufwand und hoher Mobilität. Erfolgt die Bewegung nicht mehr nach den anatomischen Vorgaben, entstehen funktionelle Störungen, die zu Fehlbelastungen und zu strukturellen Schäden führen können.

So läuft die Behandlung ab:
Die Analyse
Grundlage jeder Therapie ist die eingehende Befundung. Neben der Statikanalyse und der Beweglichkeitstestung der Gelenke dient vor allem die videogestützte Ganganalyse zur Identifizierung des Problems. Geleitet von der ärztlichen Diagnose wird über die spiraldynamische Befundung die funktionelle Ursache für die Symptome gesucht. Da die Spiraldynamik® ein anatomisch begründetes Konzept ist, lassen sich physiologisch richtige Bewegungen definieren. Somit können die Bewegungen und Positionen der Knochen und Gelenke zueinander z.B. im Gangzyklus beschrieben werden. Die Bewegungsanalyse ist unerlässlich zur Identifikation der Ursache von Beweglichkeits-, Koordinations- oder Kraftproblematiken. Der Abgleich des Ist-Zustandes mit dem anatomisch festgelegten Soll-Zustand lässt Rückschlüsse auf den „Gebrauch“ einzelner Körperabschnitte zu und ermöglicht die Identifikation der symptomauslösenden Haltungs- bzw. Bewegungsschwäche. Der Befund stellt die Ausgangsbasis einer sinnvollen individuell abgestimmten Korrektur in der Therapie dar.

Die Therapie
Auf diesem Befund aufbauend werden Therapieziele festgelegt z.B. Aufrichtung der gesamten Wirbelsäule, Erlernen der Fußverschraubung oder Koordination der Beckenstabilität. Die Behandlung ist weniger ein „Machen“ des Therapeuten, sondern eher ein „Lernen“ des Patienten. Dabei steht der physiologisch richtige Gebrauch des Bewegungsapparates im Vordergrund. Über die Lernschritte Wahrnehmung, Mobilisation, Kräftigung und Integration in den individuellen Alltag erarbeitet der Therapeut mit dem Patienten ein neues Bewegungsgefühl. In einer Mischung aus Instruktion und Eigenerfahrung wird die anatomisch richtige Bewegung vermittelt. Das Verstehen und Anwenden spiraldynamischer Grundsätze in der Face-to-Face Situation gewährleistet einen intensiven Lernerfolg und stellt die exakte Wiederholbarkeit sicher. Durch die Verbesserung der Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten kann das Bewegungssystem optimiert werden. Zusätzlich werden in Themenkursen – abgestimmt auf die jeweilige Problematik – ursächliche Zusammenhänge, beeinflussende Faktoren erklärt. Jeder Themenkurs vermittelt darüber hinaus die sechs wichtigsten Spiraldynamik®-Übungen. Die Übungen werden sorgfältig erklärt, demonstriert und Schritt für Schritt angeleitet und in den Alltag integriert. Der multidimensionale Ansatz zielt darauf ab, notwendige Veränderungen einzuleiten. Durch Veränderung eingeschliffener Bewegungsgewohnheiten lassen sich akute und chronische Fehlbelastungen dauerhaft und nachhaltig verbessern.
Mit funktionellem Verständnis für den menschlichen Bewegungsapparat und neurophysiologisch orientiertem motorischen Lernen wird ein neues intelligentes Körperbewusstsein vermittelt. Im Verstehen des Konstruktionsprinzips der menschlichen Anatomie liegt der Schlüssel zur Definition der koordinierten Bewegung. Das ist eine Voraussetzung für langfristige Veränderung.
Integration in den Alltag
Nachdem Sie in Einzeltherapie und Themenkurs die Grundlagen der richtigen Bewegung in Teilsequenzen und Therapiesituation erlernt und Veränderungen eingeleitet haben, wird das Gelernte in den persönlichen Alltag übertragen. Dabei stehen „normale“ Bewegungen wie Gehen und Greifen genauso im Fokus wie komplexe Bewegungsabläufe. Durch die Umsetzung des Gelernten von der Einzel- in die Gesamtbewegung wird die Brücke zur täglichen Anwendung geschlagen. Stupide Trainingseinheiten entfallen, der Alltag wird zum permanenten Übungsparcour. Genau auf das Problem abgestimmte Gruppenkurse sorgen zusätzlich für eine Vertiefung der Eigenerfahrung und führen zu einer besseren Integration in das eigene Handeln.
Bei folgenden Problemen stellt die Spiraldynamik® eine geeignete Therapieform dar:

Am Fuß:
Hallux valgus, Knick-, Senk-, Spreizfuß, Plattfuß, Hohlfuß, Fersensporn, Achillodynie, Metattarsalgie, Krallenzehen und Hammerzehen, Morton Neurom, Tibialis posterior Insuffizienz

An Knie und Hüfte:
Kniearthrose, Meniskusschäden, Ansatztendinosen, Runners Knee, TFL-Syndrom, mediales Kniesyndrom, Kniescheibenluxation, Hüftarthrose, Hüftimpingement, Snipping hip

An Arm und Hand:
Carpaltunnelsyndrom, Tennisellbogen und Golferellbogen, Rhizarthrose (Arthrose des Daumengrundgelenkes), Sehnenscheidenentzündungen

Weiterführende Informationen
Homepage der Spiraldynamik®: http://www.spiraldynamik.com
Homepage elementhera, Dr. Jens Wippert http://www.elementhera.de