Die Wirbelsäulen-3D-Vermessung

Die Wirbelsäulen-3D-Vermessung ist die Grundlage für eine Behandlung des Bewegungsapparates unter Berücksichtigung sensomotorischer Aspekte. Soll ein Patient beschwerdefrei werden, so muß zum einen das Becken und die Wirbelsäule ins Lot gebracht werden und zum anderen sollte die sensomotorische Integration, also die Verarbeitung von Informationen über den Fuß mit visuellen (Auge), vestibulären (Ohr, Gleichgewichtsorgan) sowie craniomandibulären (Kiefergelenk, Biß) Komponenten geschult und verbessert werden.

Mit der 3D-Vermessung können Störfaktoren wie Beckenschiefstände, Beinverkürzungen und Wirbelsäulenverkrümmungen entdeckt werden. Anschließend können entsprechende Maßnahmen wie z.B. sensomotorisches Training oder die Versorgung mit sensomotorischen Aktiveinlagen zur Regulation der entsprechenden Defizite eingesetzt werden.

Die Wirbelsäulen-3D-Vermessung ist unschädlich und erfolgt über eine Ultraschall-Videokamera, die das Relief der Wirbelsäule und des Beckens aufzeichnet. Erforderliche Korrekturmaßnahmen wie z.B. eine Schuherhöhung können fiktiv während der Untersuchung ausgetestet werden. Die entsprechenden Aufzeichnungen bzw. Ausdrucke werden mit dem Arzt besprochen und erörtert. So kann ein sinnvolles und individuell abgestimmtes, ganzheitliches Therapiekonzept festgelegt werden.

Unter Medienpräsenz finden Sie außerdem den Artikel „Körperstatik auf dem Prüfstand“ zu diesem Thema.